Freitag, 20. Dezember 2013

Heim@Erde - Magische Misteln

Die Weißbeerige Mistel (Viscum album) oder auch Weiße Mistel, ist eine Pflanzenart in der Familie der Sandelholzgewächse (Santalaceae). Schon den Kelten und Römern half der Glaube an die Kraft der immergrünen Triebe durch die kalte Jahreszeit.
 
 
Sie sahen in ihnen ein Symbol, dass Kälte und Wintergeister bald weichen würden. Heute schätzen wir das kugelige Gewächs, das als Schmarotzer auf Pappeln oder Apfelbäumen lebt, als weihnachtliche Dekoration.
 
 
Die Mistel war schon in der Mythologie des Altertums bekannt und wurde von den gallischen Priestern, den Druiden, als Heilmittel und zu kultischen Handlungen benutzt. Sie galt nicht nur als Wunderpflanze gegen Krankheiten, sondern wurde auch als Heiligtum verehrt, als Zeichen des immerwährenden Lebens.

 
Die Germanen glaubten, dass die Götter die Mistelsamen in die Bäume streuten, sie also ein Geschenk des Himmels wären. Auch heute noch werden einige alte Bräuche gepflegt. So ist die Mistel in einigen Ländern, wie beispielsweise der Schweiz, ein Fruchtbarkeitssymbol.

In England und den USA gibt es das Ritual, dass ein Mistelzweig in der Weihnachtszeit über die Tür gehängt wird und die junge Dame, die sich unter diesem Mistelzweig befindet, auf der Stelle geküsst werden darf.

 
In Frankreich wird ein Mistelzweig am Neujahr auch über die Tür gehängt und jedermann küsst die Verwandten und die Freunde darunter. Ein Spruch wird auch gesagt : "Au gui, l'an neuf" - das heißt „Mit dem Mistel kommt das Neujahr“. (Quelle: Wikipedia)
 

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