Montag, 9. März 2015

Heim@Erde - Gartenkunst aus Weide

Wie Gartenkunst aus Weide entsteht, dies zeigt Euch HEIMATLIEBE 4 YOU! Aus frischen Weidenruten kann man nämlich problemlos dekorative Rankgerüste für den Garten gestalten. Das Weidenflechten ist ganz einfach und kann von jedem gemacht werden.
 
 
Unter der Leitung von Flechtkünstler Klaus Klasen (LVR - Freilichtmuseum Lindlar) hat HEIMATLIEBE 4 YOU dieses alte Handwerk neu entdeckt. Im Rahmen des Workshops „Rankgerüste flechten“ durften die Teilnehmer ein 2m hohes Weidenklettergerüst anfertigen.
 

Was benötigt man zum Weidenflechten? Man benötigt natürlich Weidenruten, Haselnussruten oder junge Triebe vom Hartriegel, da diese besonders biegsam und flexibel sind. Je nachdem was entstehen soll, werden dickere Ruten in der gewünschten Grundform in den Boden gesteckt. Steht die Grundform, dann beginnt der kreative Teil:

 
Das Verflechten der Weidenruten miteinander oder das Einflechten von dünneren Ruten zum Stabilisieren und Dekorieren. Dabei ist allerdings zu beachten, dass man die Rute einmal vorne herum und einmal hinten herum flechtet - abwechselnd um die formgebenden Ruten. Hierbei muss man sich allerdings ein wenig konzentrieren!


Wenn das Werk vollbracht ist bleibt die Frage, ob es als Dekorationsobjekt wirken oder durch eine Bepflanzung mit einer Kletterpflanze verschönert werden soll. Für das Beranken bieten sich Clematis, Prunkwinde oder Schwarzäugige Susanne an, aber auch Stangenbohnen sind ein attraktiver Schmuck.


Der Weidenflechtkurs hat viel Spaß gemacht und das Endergebnis kann sich wirklich sehen lassen. HEIMATLIEBE 4 YOU muss jetzt nur noch das richtige Plätzchen im heimischen Garten finden - es soll schließlich ein richtiger "Hingucker" werden...;-)

1 Kommentar:

  1. Wunderbar! Ich würd am liebsten gleich loslegen mit Weidenflechten. Einen Tunnel vielleicht ...
    Liebe Grüße
    Christiane

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