Sonntag, 17. Juni 2018

Heim@Werke - Flechtarbeit "Ojo de dios"!

Ein "Ojo de Dios" (auch "Auge Gottes" genannt) ist ein Glücksbringer, der heute noch von den Huichol-Indianern in Mexiko gewebt wird. HEIMATLIEBE 4 YOU dachte sich daher, für das anstehende Fußball-WM-Spiel Deutschland vs. Mexiko noch schnell einen solchen Glücksbringer zu flechten.


Bei dieser einfachen Flecht-/Webtechnik wird nicht viel an Material benötigt. Lediglich zwei Holzspieße/-stäbe (15-20 cm lang) sowie Stickgarn (alternativ Wolle) in leuchtenden Farben. Und los geht's:

Zunächst legt man die beiden Stäbe in ihrer Mitte zu einem Kreuz zusammen und umwickelt die Mitte in Form einer Acht mit dem Stickgarn. Oder man windet das Garn alternativ mehrfach zuerst diagonal von rechts nach links, dann von links nach rechts!

Den Faden nicht abschneiden, denn mit diesem fährt man nun fort. Hierzu den Faden fest um den ersten Stab schlingen, dann um den zweiten, den dritten und den vierten – und wieder von vorn. Das kann man solange machen, bis man entweder am Ende des Fadens angelangt ist oder mit einer zweiten Farbe beginnen möchte.


Hierzu knotet man einfach einen zweiten Faden in einer anderen Farbe am ersten fest und macht weiter. Wenn man mehrere verschiedene Farben geflochten hat und kein Platz mehr an den Stäben zur Verfügung steht. Einfach die Enden mit Bommeln, Fransen oder Perlen abschließen.

Möge das "Ojo de dios" heute beim Vorrundenspiel gegen Mexiko vor bösen Torgeistern schützen - zusätzlich am besten noch die Daumen für Deutschland drücken...;-)

Mittwoch, 30. Mai 2018

Heim@Küche - Essbare Schönheiten!

Im heimischen Kräutergarten zieren derzeit unzählige lilafarbene Blüten den Schnittlauch. Dieser gehört übrigens zu den beliebtesten Küchenkräutern und die ewige Frage, ob seine Blüten essbar sind oder nicht, möchte HEIMATLIEBE 4 YOU heute mit einem Rezept für einen aromatischen Essig beantworten.


Zutaten:
500 ml Essig deiner Wahl (hier: Balsamico bianco) / 1x Handvoll Schnittlauchblüten / 1x Schraubglas / 1x Flasche

Zubereitung:
Eine Handvoll Schnittlauchblüten pflücken und gut ausschütteln, um kleine Insekten zu entfernen. Nur kurz unter fließendem Wasser abbrausen, anschließend gut abtrocknen. Nun die Blüten in ein größeres Schraubglas geben und mit dem Essig übergießen.


Den Ansatz ca. 2 Wochen dunkel lagern und dann durch ein Sieb gießen. Danach in eine dekorative Flasche füllen. Der Schnittlauchblüten-Essig schmeckt köstlich beispielsweise zu (Tomaten-)Salaten, er ist aber auch eine tolle Geschenkidee...;-)

Sonntag, 20. Mai 2018

Heim@Urlaub - Die größte Stadt der Schweiz!

Wart Ihr schon in der größten Stadt der Schweiz? Die Rede ist natürlich von Zürich - eine lebendige und dynamische kleine Metropole im Herzen Europas. HEIMATLIEBE 4 YOU war bis dato noch nie in der Schweiz, daher war es nun einmal höchste Zeit dorthin zu reisen.


In einem zauberhaften Hotel mitten in der Altstadt wurden die Pläne für die kommenden drei Tage in Zürich geschmiedet - nachfolgende Plätze und Orte wurden besichtigt:

Die malerischen Straßen der Altstadt zu beiden Seiten der Limmat sind Zeugnisse der vormittelalterlichen Stadtgeschichte. In den schmalen Gassen gab es viel zu entdecken. Hin und wieder schien es, als wäre die Zeit stehen geblieben! Die Kirchen sind das absolute Markenzeichen der Stadt. Die Doppeltürme des Grossmünsters, die Fenster des Fraumünsters und das Turmzifferblatt von St. Peter prägen das Stadtbild.


Kein Zürich ohne den Zürichsee. Auf dem Meer der Stadt wurde natürlich eine entspannte Schifffahrt unternommen. Hier lernte man die Stadt und ihre Umgebung mit den Alpen am Horizont dann von einer ganz anderen Seite kennen.


Zürich ist insgesamt eine sehr grüne Stadt, es gibt unzählige Parks und Grünflächen. Besucht wurde der Botanische Garten sowie der Chinagarten, ein Geschenk der chinesischen Partnerstadt Kunming (ein Bericht hierzu folgt demnächst in einem separaten Post!)


Ein aufstrebendes und trendiges Viertel befindet sich im westlichen Teil Zürichs. Das ehemalige Industrie- und Arbeitergebiet wird u.a. durch stylische Boutiquen (Viadukt-Bögen) oder urbane grüne Inseln (Frau Gerolds Garten) geprägt. So außergewöhnlich - dorthin wurde natürlich auch ein Abstecher gemacht.


Eine prachtvolle Aussicht über die Stadt, den See und das Limmattal bis hin zum Alpenpanorama hat man vom "Uetliberg". Ganz bequem mit der S-Bahn kann man den Hausberg Zürichs erreichen, dessen Gipfel sich übrigens auf 871 Metern ü. M. befindet...;-)